Liebe Mitchristen,

in einem Buch mit dem Titel „Quellen innerer Lebenskraft“ habe ich einen Text von Margot Käßmann gefunden, der überschrieben ist mit dem Titel „Stille und Weite“. Einige Gedanken davon möchte ich Ihnen als Impuls für die Woche mitgeben.
„Manchmal suche ich die Stille, sehne mich geradezu nach ihr. Wenn mir alles zu viel ist, die Mails, die Gespräche, die Telefonate, der Zeitdruck. Dann erscheint mir Stille wie ein Rettungsanker, um mich nicht selbst zu verlieren, nicht aus der Balance zu geraten. Aber ich weiß auch, dass Stille ängstigen kann. Sie kann einsam machen. Und sie konfrontiert uns mit all den Stimmen in uns selbst, die so schnell nicht still werden.
Stille ist nicht leicht zu finden und manches Mal schwer zu ertragen. Wenn ich mich auf sie einlasse, erlebe ich am Ende immer wieder Klärung der bedrängenden Fragen, ein Wissen, wohin der Weg führen kann, neue Kraft und Kreativität, die mich stärken und begeistern.“
Ich wünsche uns allen, dass wir solche erfüllenden Momente der Stille und inneren Ruhe in unserem Alltag finden.

Ihre/Eure Gemeindereferentin
Silke Höhne